Boords vs. TillyBoard im Vergleich

Storyboard-Tool mit Animatics und integrierter Kundenabnahme. Hier steht nebeneinander, was Boords und TillyBoard laut eigener Dokumentation können und kosten — mit Quelle und Datum — und für wen sich welches Werkzeug lohnt.

Wofür Boords gemacht ist

Storyboard-Tool mit Animatics und integrierter Kundenabnahme.

Boords richtet sich in erster Linie an Videoagenturen und ihre Kunden, daneben an Brand-Teams, Producer, freie Videografen, Regie und Animation.

Storyboard-Werkzeuge sind Freigabewerkzeuge. Sie glänzen, wenn der Kunde über Bilder entscheidet, und sagen nichts darüber, ob sich die gezeichneten Einstellungen an einem Drehtag auch drehen lassen.

Boords und TillyBoard: Funktionen im Vergleich

Die Tabelle hält nur fest, was beide Anbieter auf ihren eigenen Seiten dokumentieren — „Keine Angabe" heißt, dass wir es dort nicht belegen konnten, nicht, dass es fehlt.

Funktionsvergleich, Stand Oktober 2026
FunktionBoordsTillyBoard
ShotlistJa — aus dem Storyboard erzeugtJa — Laufzeit je Segment
Storyboard-FramesJa — Zeichenwerkzeug, Upload, Stock-BibliothekJa — KI-Vorschaubild je Einstellung
KI-generierte BilderJa — 250–3.000 Bilder/Monat je TarifJa — 10–400 Bilder/Monat je Tarif
Moodboard / Konzept-BoardKeine AngabeJa — Konzept-Canvas
Drehbuch schreibenJa — Skript- und zweispaltiger AV-EditorNein — Treatment-Dokument, kein Drehbuch-Editor
Drehbuch-Auflösung (Breakdown)Teilweise — Skript in Szenen und FramesNein — Shots entstehen aus Briefing und Konzept
DrehplanKeine AngabeJa — Tagesplan mit Tageslicht und Wetter
Callsheet / DispositionKeine AngabeJa — Crew bestätigt per Link, ohne Konto
BudgetKeine AngabeTeilweise — nur im Enterprise-Tarif
Video-Review & FreigabeTeilweise — Storyboards und Animatics, keine SchnitteJa — framegenaue Notizen, Versionen
Mobile AppKeine Angabe — Web-AppJa — iPhone, iPad, Apple Watch
Kostenloser TarifJa — 5 Storyboards, PDF mit WasserzeichenJa — 1 Projekt, 1 GB, ohne Karte

Stand: Oktober 2026. Quelle: boords.com · TillyBoard: tillyboard.com

Was kostet Boords? Preise im Vergleich

Boords rechnet pauschal je Tarif mit Platzobergrenze ab, nicht pro Nutzer; Enterprise mit SSO gibt es auf Anfrage.

TillyBoard rechnet je Workspace ab, nicht je Person: Im Studio-Tarif arbeiten bis zu 25 Mitglieder ohne Aufpreis, Crew und Kunden bestätigen und kommentieren per Link ohne eigenes Konto. Alle TillyBoard-Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.

Preise laut Anbieter, Stand Oktober 2026
Anbieter · TarifPreisUmfang
Boords Free0 $5 aktive Storyboards, 8 KI-Bild-Credits
Boords Solo39 $/Monat oder 26 $ bei jährlicher Zahlung1 Nutzer, 250 KI-Bilder/Monat
Boords Pro75 $/Monat oder 50 $ bei jährlicher Zahlungbis 5 Nutzer, 1.000 KI-Bilder/Monat
Boords Team125 $/Monat oder 85 $ bei jährlicher Zahlungbis 10 Nutzer, 2.000 KI-Bilder/Monat
Boords Agency250 $/Monat oder 165 $ bei jährlicher Zahlungbis 30 Nutzer, 3.000 KI-Bilder/Monat
TillyBoard Free0 €1 Projekt, 1 GB, 10 KI-Bilder/Monat
TillyBoard Creator22 €/Monat (19 € bei jährlicher Zahlung)unbegrenzte Projekte, 100 GB
TillyBoard Studio39 €/Monat (35 € bei jährlicher Zahlung)25 Workspace-Mitglieder, unbegrenzte Projekte
TillyBoard Team109 €/Monat (99 € bei jährlicher Zahlung)unbegrenzte Mitglieder, Exporte mit eigenem Branding

Stand: Oktober 2026. Preise ändern sich — maßgeblich ist die Preisseite des Anbieters: boords.com/pricing

Gibt es Boords kostenlos? Free Plan und Testphase

Ja — der Gratis-Tarif umfasst 5 aktive Storyboards, 3 aktive Skripte und 8 einmalige KI-Bild-Credits; PDF-Exporte tragen ein Boords-Wasserzeichen. Bezahlte Tarife lassen sich testen, die Dauer ist nicht angegeben.

TillyBoard hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte: ein eigenes Projekt, 1 GB Speicher, Tilly AI im Standardkontingent und 10 KI-Bilder im Monat. Das reicht, um einen echten Job einmal komplett vom Briefing bis zur Disposition durchzuplanen, bevor man über einen bezahlten Tarif entscheidet.

TillyBoard kostenlos testen

Für wen Boords die bessere Wahl ist

Ehrlich eingeordnet — hier spricht mehr für Boords:

  • Agenturen, die mit Storyboards und Animatics pitchen und Kundenfreigaben einholen
  • Zeichner:innen, die Frames von Hand zeichnen oder eine große Stock-Bibliothek brauchen
  • Teams mit hohem KI-Bildbedarf (bis 3.000 im Monat) und Animatic-Export als MP4

Für wen TillyBoard die bessere Wahl ist

Und hier spricht mehr für TillyBoard:

  • Teams, die nach der Freigabe den Drehplan brauchen: Tagesplan mit Tageslicht und Wetter, Disposition, Packliste
  • Crews, die den Tagesplan offline in einer iOS-App am Set haben wollen
  • Produktionen, die fertige Schnitte framegenau im selben Projekt abnehmen

Wo TillyBoard anders ansetzt

TillyBoard behandelt das Board als eine Ansicht der Shotlist — eine Änderung wirkt in beiden.

Aus einem Briefing entsteht eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich eine Einstellung, ziehen Drehplan, Disposition und Packliste nach.

Boords Erfahrungen: worauf es im Alltag ankommt

Keine Sternebewertung, sondern die Punkte, die sich aus Zuschnitt, Preismodell und Dokumentation von Boords ergeben und im Produktionsalltag den Unterschied machen:

  • Pauschaltarife mit Platzgrenze sind planbar: Pro deckt bis zu 5 Personen für 75 $ im Monat ab.
  • Die Exporte sind ungewöhnlich vielfältig — PDF, DOCX, XLSX, PPTX, MP4 —, das hält Übergaben einfach.
  • Final-Draft-Dateien lassen sich laut Boords-Dokumentation nicht direkt importieren.
  • Öffentliche API, Webhooks und ein MCP-Server stehen in allen Tarifen zur Verfügung.

Von Boords zu TillyBoard wechseln

Einen Direktimport aus Boords gibt es in TillyBoard nicht. Der Umstieg läuft über einen Export und einen neuen Plan — am besten zwischen zwei Jobs, nicht mitten in einer Produktion:

  1. Das freigegebene Storyboard aus Boords als Excel mit Vorschaubildern oder als Bild-ZIP exportieren.
  2. Kostenloses TillyBoard-Konto anlegen (ohne Karte) und ein Projekt für den Job erstellen.
  3. Die Frames als Referenz aufs Konzept-Canvas legen und daraus die Shotlist bauen — eine Zeile pro Frame, etwa eine Minute pro Stück — oder Tilly AI aus dem Briefing entwerfen lassen.
  4. Vorschaubilder für die Shots erzeugen, auf Wunsch mit Talent- und Location-Fotos als Referenz.
  5. Den Drehtag bauen und die Disposition verschicken; die Crew bestätigt per Link.

Häufige Fragen

Ist TillyBoard ein Ersatz für Boords?

Das hängt davon ab, wofür du Boords einsetzt. TillyBoard behandelt das Board als eine Ansicht der Shotlist — eine Änderung wirkt in beiden.

Was kostet Boords?

Boords kostet 39 $ im Monat für Solo, 75 $ für Pro, 125 $ für Team und 250 $ für Agency, bei jährlicher Zahlung 26, 50, 85 bzw. 165 $ im Monat. TillyBoard startet kostenlos; Studio kostet 39 € im Monat für bis zu 25 Mitglieder, zzgl. MwSt.

Gibt es Boords kostenlos?

Ja — der Gratis-Tarif umfasst 5 aktive Storyboards, 3 aktive Skripte und 8 einmalige KI-Bild-Credits; PDF-Exporte tragen ein Boords-Wasserzeichen. Bezahlte Tarife lassen sich testen, die Dauer ist nicht angegeben.

Kann ich meine Daten aus Boords zu TillyBoard mitnehmen?

Boords exportiert Storyboards als PDF, Word, Excel mit Vorschaubildern, PowerPoint, Bild-ZIP und Animatic-MP4. TillyBoard hat keinen Direktimport; die Frames können als Referenz aufs Konzept-Canvas, die Shots entstehen in der Shotlist neu.

Kann ich in TillyBoard Storyboards zeichnen wie in Boords?

Ein Zeichenwerkzeug ist für TillyBoard nicht dokumentiert. Jede Einstellung bekommt ein KI-Vorschaubild aus ihrem Handlungstext, auf Wunsch mit Talent- und Location-Fotos als Referenz. Wenn gezeichnete Boards für den Pitch zählen, bleibt Boords für diese Phase das stärkere Werkzeug.