TillyBoard vs. Canva

Online-Designplattform für Präsentationen, Social Posts, Dokumente, Whiteboards und Video, mit Storyboard- und Moodboard-Vorlagen und eingebauter KI-Bilderzeugung. Diese Seite ordnet ein, wofür Canva gebaut ist und wofür TillyBoard — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.

Wofür Canva gemacht ist

Online-Designplattform für Präsentationen, Social Posts, Dokumente, Whiteboards und Video, mit Storyboard- und Moodboard-Vorlagen und eingebauter KI-Bilderzeugung.

Marketing- und Content-Teams, die Pitch-Decks, Moodboards und einfache Storyboards als gestaltete Layouts bauen.

Designwerkzeuge machen Präsentationen schön — für den Pitch ein echter Vorteil. Für die Produktion zählt etwas anderes: dass eine Änderung an der Einstellung automatisch im Drehplan und in der Disposition ankommt, statt in einem Layout stehenzubleiben.

Stärken von Canva

Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Canva:

  • Große Vorlagenbibliothek mit kostenlosen Storyboard- und Moodboard-Vorlagen
  • Eingebaute KI-Bild- und Videoerzeugung
  • Viele Exportformate wie druckfertiges PDF, MP4 und PPTX, dazu ein Freigabe-Workflow mit Kommentaren

Wo die Grenzen liegen

Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:

  • Storyboards sind Layouts, nicht mit Shotlist, Drehplan oder Disposition verbunden
  • Ein Pro-Abo gilt für eine Person; im Team braucht es den Business-Tarif

Wo TillyBoard anders ansetzt

Ein Canva-Storyboard ist ein Layout; in TillyBoard ist jeder Frame ein Shot mit Dauer, Besetzung und Location, der in Drehplan und Disposition einfließt.

TillyBoard erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.

Welches Werkzeug wann

Kurz: Marketing- und Content-Teams, die Pitch-Decks, Moodboards und einfache Storyboards als gestaltete Layouts bauen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyBoard ansetzt.

Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:

  • Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
  • Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
  • Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist

Canva fürs Pitch-Deck behalten; die Frames können als Referenz aufs TillyBoard-Konzept-Canvas.

Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.

Häufige Fragen

Ist TillyBoard ein Ersatz für Canva?

Das hängt davon ab, wofür du Canva einsetzt. Ein Canva-Storyboard ist ein Layout; in TillyBoard ist jeder Frame ein Shot mit Dauer, Besetzung und Location, der in Drehplan und Disposition einfließt.

Lassen sich beide parallel nutzen?

In der Regel ja. TillyBoard exportiert Shotlist, Drehplan und Disposition als PDF, den Drehplan zusätzlich als CSV; im Enterprise-Tarif kommt eine REST-API dazu. Nachgelagerte Systeme können so weiterarbeiten.