TillyBoard vs. Wrapbook
Plattform für Produktions-Lohnabrechnung und Crew-Onboarding. Diese Seite ordnet ein, wofür Wrapbook gebaut ist und wofür TillyBoard — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.
Wofür Wrapbook gemacht ist
Plattform für Produktions-Lohnabrechnung und Crew-Onboarding.
Produktionen, die rechtskonforme Abrechnung und Crew-Unterlagen brauchen.
Abrechnungsplattformen lösen ein rechtliches und buchhalterisches Problem, kein planerisches. Sie stehen neben einem Planungswerkzeug, nicht dagegen — und die Frage lautet eher, ob beide dieselben Crew- und Tagesdaten kennen.
Stärken von Wrapbook
Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Wrapbook:
- Crew-Onboarding und Abrechnungs-Compliance in einem Ablauf
- Reduziert Fehler in Unterlagen, die erst Wochen später auffallen
- Übernimmt die Teile, die Producer am wenigsten wollen
Wo die Grenzen liegen
Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:
- Kein Planungswerkzeug und beansprucht das auch nicht
- Braucht Drehplandaten, die anderswo entstehen
Wo TillyBoard anders ansetzt
Andere Ebene — TillyBoard plant den Dreh, Payroll-Plattformen bezahlen ihn. Sie stehen nebeneinander, nicht gegeneinander.
TillyBoard erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.
Welches Werkzeug wann
Kurz: Produktionen, die rechtskonforme Abrechnung und Crew-Unterlagen brauchen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyBoard ansetzt.
Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:
- Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
- Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
- Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.
Worauf bei einem Wechsel zu achten ist
Bewusst benachbart — die beiden Systeme ergänzen sich.
Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.
Häufige Fragen
Ist TillyBoard ein Ersatz für Wrapbook?
Das hängt davon ab, wofür du Wrapbook einsetzt. Andere Ebene — TillyBoard plant den Dreh, Payroll-Plattformen bezahlen ihn. Sie stehen nebeneinander, nicht gegeneinander.
Lassen sich beide parallel nutzen?
In der Regel ja. TillyBoard exportiert Shotlist, Drehplan und Disposition als PDF, den Drehplan zusätzlich als CSV; im Enterprise-Tarif kommt eine REST-API dazu. Nachgelagerte Systeme können so weiterarbeiten.