Alternativen zu Previs Pro

Wer nach einer Alternative zu Previs Pro sucht, sucht meistens nicht nach demselben Werkzeug mit anderem Logo, sondern nach einem anderen Zuschnitt. Storyboard- und Previs-App für Mac, iPad und iPhone: Szenen in 3D mit Kameras, Licht und Figuren aufbauen und daraus Storyboards und Animatics erzeugen.

Warum überhaupt weg von Previs Pro?

Previs Pro hat klare Stärken — wer wechselt, sollte wissen, was er aufgibt:

  • 3D-Previs mit echten Kameraparametern, Licht und Posen
  • AR-Virtual-Camera und LiDAR-Scan-Import für Location-Previs
  • Skriptimport aus Final Draft, Fountain und Celtx; Export als Animatic oder Schnitt-Timeline

Wo Teams an Grenzen stoßen

Die Suche nach einer Alternative beginnt fast immer an einem dieser Punkte:

  • Nur Apple-Plattformen — Mac, iPad und iPhone — laut Preisseite
  • Kein Drehplan-, Dispositions- oder Equipment-Modul laut Produktseite

1. TillyBoard — vom Briefing zur drehfertigen Planung

Previs Pro blockt einzelne Einstellungen in 3D; TillyBoard plant den ganzen Dreh aus dem Briefing — Shotlist, Drehplan, Disposition und Packliste.

Geeignet für Werbung, Imagefilm, Corporate und Social — überall dort, wo ein Briefing ankommt und daraus in kurzer Zeit eine Planung werden muss, nach der eine Crew wirklich drehen kann.

Previs Pro fürs aufwendige Blocking behalten und die Drehplanung drumherum in TillyBoard verlegen.

Weitere Alternativen

Previs-Werkzeuge lösen das Blocking: Wo steht die Kamera, welches Objektiv, wie fällt das Licht. Diese Präzision kostet Zeit pro Einstellung — sie lohnt sich bei aufwendigen Szenen und weniger bei einem Drehtag mit dreißig einfachen Setups.

Je nach Engpass kommen diese Werkzeuge in Frage — jedes mit einem anderen Schwerpunkt:

  • Studiovity: Drehbuchgetriebene Produktionen, die Schreiben, KI-Breakdown und Drehplanung in einer Suite mit Mobile-Apps wollen.
  • Miro: Teams, die ohnehin in Miro arbeiten und ein freies Board für frühe Storyboards und Moodboards wollen.
  • Canva: Marketing- und Content-Teams, die Pitch-Decks, Moodboards und einfache Storyboards als gestaltete Layouts bauen.
  • StudioBinder: Agenturen und Produktionsfirmen, die ein einziges System für die gesamte Crew wollen.
  • Yamdu: Längere Produktionen mit vielen Gewerken und eigenem Produktionsbüro.
  • Celtx: Teams, deren Prozess mit einem Drehbuch beginnt.

Woran die Wahl wirklich hängt

Die nützlichste Frage ist nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern an welcher Stelle euer Prozess heute hakt: beim Schreiben der Planung, beim Verteilen der Unterlagen oder bei der Abnahme. Werkzeuge, die das falsche Problem gut lösen, werden nach drei Wochen nicht mehr geöffnet.

Ebenso wichtig ist, wer damit arbeiten soll. Ein Werkzeug, das nur die Produktionsleitung bedient, während Regie und Kamera weiter mit Tabellen arbeiten, verschiebt das Problem nur — die Unterlagen driften dann zwischen Werkzeug und Tabelle auseinander statt zwischen zwei Tabellen.

Vor dem Umstieg

Drei Punkte, die sich vor dem Wechsel in einer halben Stunde klären lassen und hinterher Wochen kosten, wenn man sie übersprungen hat:

  • Exportformate: Kommt heraus, was Postproduktion, Buchhaltung und Kunde erwarten — PDF für die Crew, CSV für nachgelagerte Systeme, API für alles Automatisierte?
  • Bestandsdaten: Müssen laufende Projekte mitwandern, oder reicht ein Schnitt zwischen zwei Jobs? Der Schnitt ist fast immer die günstigere Antwort.
  • Zugriff: Wer aus der Crew braucht Lesezugriff, wer Schreibzugriff? Werkzeuge, die pro Kopf abrechnen, werden mit der Crewgröße schnell teuer.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Previs Pro?

Das hängt vom Engpass ab. Geht es darum, aus einem Briefing schnell eine belastbare Drehplanung zu machen, ist TillyBoard die passende Wahl. Previs Pro selbst ist oft schon richtig für: Regie und Kamera, die Einstellungen in 3D mit echten Kamera- und Objektivparametern blocken wollen.

Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?

TillyBoard lässt sich kostenlos testen — ohne dass vorher ein Vertrag oder eine Demo-Buchung nötig wäre.