TillyBoard vs. Previs Pro

Storyboard- und Previs-App für Mac, iPad und iPhone: Szenen in 3D mit Kameras, Licht und Figuren aufbauen und daraus Storyboards und Animatics erzeugen. Diese Seite ordnet ein, wofür Previs Pro gebaut ist und wofür TillyBoard — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.

Wofür Previs Pro gemacht ist

Storyboard- und Previs-App für Mac, iPad und iPhone: Szenen in 3D mit Kameras, Licht und Figuren aufbauen und daraus Storyboards und Animatics erzeugen.

Regie und Kamera, die Einstellungen in 3D mit echten Kamera- und Objektivparametern blocken wollen.

Previs-Werkzeuge lösen das Blocking: Wo steht die Kamera, welches Objektiv, wie fällt das Licht. Diese Präzision kostet Zeit pro Einstellung — sie lohnt sich bei aufwendigen Szenen und weniger bei einem Drehtag mit dreißig einfachen Setups.

Stärken von Previs Pro

Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Previs Pro:

  • 3D-Previs mit echten Kameraparametern, Licht und Posen
  • AR-Virtual-Camera und LiDAR-Scan-Import für Location-Previs
  • Skriptimport aus Final Draft, Fountain und Celtx; Export als Animatic oder Schnitt-Timeline

Wo die Grenzen liegen

Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:

  • Nur Apple-Plattformen — Mac, iPad und iPhone — laut Preisseite
  • Kein Drehplan-, Dispositions- oder Equipment-Modul laut Produktseite

Wo TillyBoard anders ansetzt

Previs Pro blockt einzelne Einstellungen in 3D; TillyBoard plant den ganzen Dreh aus dem Briefing — Shotlist, Drehplan, Disposition und Packliste.

TillyBoard erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.

Welches Werkzeug wann

Kurz: Regie und Kamera, die Einstellungen in 3D mit echten Kamera- und Objektivparametern blocken wollen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyBoard ansetzt.

Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:

  • Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
  • Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
  • Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist

Previs Pro fürs aufwendige Blocking behalten und die Drehplanung drumherum in TillyBoard verlegen.

Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.

Häufige Fragen

Ist TillyBoard ein Ersatz für Previs Pro?

Das hängt davon ab, wofür du Previs Pro einsetzt. Previs Pro blockt einzelne Einstellungen in 3D; TillyBoard plant den ganzen Dreh aus dem Briefing — Shotlist, Drehplan, Disposition und Packliste.

Lassen sich beide parallel nutzen?

In der Regel ja. TillyBoard exportiert Shotlist, Drehplan und Disposition als PDF, den Drehplan zusätzlich als CSV; im Enterprise-Tarif kommt eine REST-API dazu. Nachgelagerte Systeme können so weiterarbeiten.