TillyBoard vs. Miro
Kollaboratives Online-Whiteboard, auf dem Teams gemeinsam brainstormen, planen und bauen, mit offiziellen Storyboard- und Moodboard-Vorlagen und KI auf dem Board. Diese Seite ordnet ein, wofür Miro gebaut ist und wofür TillyBoard — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.
Wofür Miro gemacht ist
Kollaboratives Online-Whiteboard, auf dem Teams gemeinsam brainstormen, planen und bauen, mit offiziellen Storyboard- und Moodboard-Vorlagen und KI auf dem Board.
Teams, die ohnehin in Miro arbeiten und ein freies Board für frühe Storyboards und Moodboards wollen.
Whiteboards sind ideal für die offene Phase, in der noch alles verschiebbar ist. Ihre Freiheit ist zugleich ihre Grenze: Ein Rahmen auf einem Board weiß nicht, wie lange die Einstellung dauert, wer darin spielt und an welchem Drehtag sie dran ist.
Stärken von Miro
Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Miro:
- Gratis-Tarif plus offizielle Storyboard- und Moodboard-Vorlagen
- KI-Bilderzeugung direkt auf dem Board
- Über 250 Integrationen und Echtzeit-Zusammenarbeit für große Teams
Wo die Grenzen liegen
Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:
- Keine filmspezifischen Module für Drehplan, Disposition oder Equipmentlisten
- Der Gratis-Tarif ist auf 3 bearbeitbare Boards begrenzt
Wo TillyBoard anders ansetzt
Miro gibt eine leere Fläche und Vorlagen; TillyBoard gibt dem Dreh seine Struktur — Shots mit Dauer, einen Drehplan, der neu rechnet, und eine Disposition aus dem Plan.
TillyBoard erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.
Welches Werkzeug wann
Kurz: Teams, die ohnehin in Miro arbeiten und ein freies Board für frühe Storyboards und Moodboards wollen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyBoard ansetzt.
Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:
- Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
- Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
- Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.
Worauf bei einem Wechsel zu achten ist
Die Frames eines Boards als Bilder exportieren und auf das TillyBoard-Konzept-Canvas ziehen.
Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.
Häufige Fragen
Ist TillyBoard ein Ersatz für Miro?
Das hängt davon ab, wofür du Miro einsetzt. Miro gibt eine leere Fläche und Vorlagen; TillyBoard gibt dem Dreh seine Struktur — Shots mit Dauer, einen Drehplan, der neu rechnet, und eine Disposition aus dem Plan.
Lassen sich beide parallel nutzen?
In der Regel ja. TillyBoard exportiert Shotlist, Drehplan und Disposition als PDF, den Drehplan zusätzlich als CSV; im Enterprise-Tarif kommt eine REST-API dazu. Nachgelagerte Systeme können so weiterarbeiten.