TillyBoard vs. Sesame
Produktionsmanagement-Tool für Planung und Koordination. Diese Seite ordnet ein, wofür Sesame gebaut ist und wofür TillyBoard — ohne Behauptungen über Funktionen, die wir nicht belegen können.
Wofür Sesame gemacht ist
Produktionsmanagement-Tool für Planung und Koordination.
Teams, die leichtgewichtige Koordination ohne volle Studio-Suite suchen.
Produktionsmanagement-Systeme wollen die eine Wahrheit für die ganze Crew sein. Das funktioniert, solange alle Gewerke tatsächlich darin arbeiten — und kippt, sobald Regie und Kamera parallel eine eigene Tabelle führen. Vor der Auswahl lohnt deshalb die Frage, wer im Team das System täglich öffnet und wer nur ein PDF daraus bekommt.
Stärken von Sesame
Ein Vergleich, der nur die eigenen Vorzüge auflistet, ist keiner. Das spricht für Sesame:
- Mit einem kleinen Team leicht einzuführen
- Weniger Konfiguration als eine volle Studio-Suite
- Der schlanke Funktionsumfang lässt sich leicht erklären
Wo die Grenzen liegen
Und das sind die Stellen, an denen Teams in der Praxis an Grenzen stoßen — nicht als Mangel, sondern als Folge des Zuschnitts:
- Ein Drehtag wird weitgehend wie ein Kalendereintrag behandelt
- Produktionsrandbedingungen werden nicht abgebildet
Wo TillyBoard anders ansetzt
TillyBoards Planung berücksichtigt Produktionsrandbedingungen — Tageslicht, Wege, Technik — statt einen Drehtag als generischen Kalendereintrag zu behandeln.
TillyBoard erzeugt aus einem Briefing eine drehfertige Planung: Shotlist, Storyboard, Drehplan und Disposition, die miteinander verbunden bleiben. Ändert sich die kreative Richtung, werden die betroffenen Einstellungen markiert statt still stehenzubleiben.
Welches Werkzeug wann
Kurz: Teams, die leichtgewichtige Koordination ohne volle Studio-Suite suchen. Wenn der Engpass dagegen darin liegt, aus einem Briefing überhaupt erst eine belastbare Planung zu machen, ist das der Punkt, an dem TillyBoard ansetzt.
Die nützlichste Frage vor einem Wechsel ist nicht, welches Werkzeug mehr kann, sondern an welcher Stelle der Prozess heute hängt. Drei Engpässe kommen in Produktionsteams immer wieder vor, und sie verlangen unterschiedliche Werkzeuge:
- Die Planung entsteht zu langsam: zwischen Briefing und drehfertiger Shotlist vergehen Tage, in denen der Kunde schon nachfragt.
- Die Unterlagen driften auseinander: Shotlist, Drehplan und Disposition liegen in drei Dateien, und nach der zweiten Änderung stimmt keine mehr mit den anderen überein.
- Die Verteilung frisst Zeit: der Plan steht, aber jede Fassung muss manuell an zwanzig Leute geschickt und nachgehalten werden.
Worauf bei einem Wechsel zu achten ist
Passend, solange der Plan einfach ist; die Lücke zeigt sich an eng getakteten Tagen.
Ein Werkzeugwechsel mitten in einer laufenden Produktion ist fast immer teurer als der Nutzen im selben Projekt. Sinnvoll ist der Umstieg zwischen zwei Jobs, mit einem Testprojekt, das klein genug ist, um es notfalls doppelt zu führen. Prüfe vorher, ob die Exportformate zu dem passen, was Postproduktion und Buchhaltung erwarten — an dieser Stelle scheitern Umstellungen häufiger als an den Funktionen selbst.
Häufige Fragen
Ist TillyBoard ein Ersatz für Sesame?
Das hängt davon ab, wofür du Sesame einsetzt. TillyBoards Planung berücksichtigt Produktionsrandbedingungen — Tageslicht, Wege, Technik — statt einen Drehtag als generischen Kalendereintrag zu behandeln.
Lassen sich beide parallel nutzen?
In der Regel ja. TillyBoard exportiert Shotlist, Drehplan und Disposition als PDF, den Drehplan zusätzlich als CSV; im Enterprise-Tarif kommt eine REST-API dazu. Nachgelagerte Systeme können so weiterarbeiten.