Alternativen zu Storyboarder

Wer nach einer Alternative zu Storyboarder sucht, sucht meistens nicht nach demselben Werkzeug mit anderem Logo, sondern nach einem anderen Zuschnitt. Kostenlose Open-Source-Desktop-App von Wonder Unit, um Storyboards schnell zu zeichnen und zu ordnen, mit 3D-Shot-Generator.

Warum überhaupt weg von Storyboarder?

Storyboarder hat klare Stärken — wer wechselt, sollte wissen, was er aufgibt:

  • Komplett kostenlos und Open Source
  • Export nach Premiere, Final Cut und Avid sowie als PDF und GIF
  • 3D-Shot-Generator für Referenzposen und Photoshop-Roundtrip

Wo Teams an Grenzen stoßen

Die Suche nach einer Alternative beginnt fast immer an einem dieser Punkte:

  • Desktop-App für macOS, Windows und Linux ohne Drehplan, Disposition oder Team-Cloud
  • Die letzte stabile Version im offiziellen GitHub-Repository ist v2.1.0 vom 3. September 2020

1. TillyBoard — vom Briefing zur drehfertigen Planung

Storyboarder zeichnet die Boards; TillyBoard gibt jeder Einstellung ein KI-Vorschaubild und trägt sie in Drehplan und Disposition weiter.

Geeignet für Werbung, Imagefilm, Corporate und Social — überall dort, wo ein Briefing ankommt und daraus in kurzer Zeit eine Planung werden muss, nach der eine Crew wirklich drehen kann.

Die Boards als PDF exportieren und als Referenz auf dem TillyBoard-Konzept-Canvas nutzen.

Weitere Alternativen

Storyboard-Werkzeuge sind Freigabewerkzeuge. Sie glänzen, wenn der Kunde über Bilder entscheidet, und sagen nichts darüber, ob sich die gezeichneten Einstellungen an einem Drehtag auch drehen lassen.

Je nach Engpass kommen diese Werkzeuge in Frage — jedes mit einem anderen Schwerpunkt:

  • Boords: Animations- und Werbeteams, deren Freigabeprozess über Boards läuft.
  • Storyboard That: Lehrkräfte, Schulen und Business-Teams, die Storyboards ohne Zeichnen wollen.
  • Krock.io: Agenturen und Produktionsfirmen, die Videos, Bilder und PDFs mit Kunden abnehmen und im selben Werkzeug storyboarden.
  • Previs Pro: Regie und Kamera, die Einstellungen in 3D mit echten Kamera- und Objektivparametern blocken wollen.
  • Studiovity: Drehbuchgetriebene Produktionen, die Schreiben, KI-Breakdown und Drehplanung in einer Suite mit Mobile-Apps wollen.
  • Miro: Teams, die ohnehin in Miro arbeiten und ein freies Board für frühe Storyboards und Moodboards wollen.

Woran die Wahl wirklich hängt

Die nützlichste Frage ist nicht, welches Werkzeug mehr Funktionen hat, sondern an welcher Stelle euer Prozess heute hakt: beim Schreiben der Planung, beim Verteilen der Unterlagen oder bei der Abnahme. Werkzeuge, die das falsche Problem gut lösen, werden nach drei Wochen nicht mehr geöffnet.

Ebenso wichtig ist, wer damit arbeiten soll. Ein Werkzeug, das nur die Produktionsleitung bedient, während Regie und Kamera weiter mit Tabellen arbeiten, verschiebt das Problem nur — die Unterlagen driften dann zwischen Werkzeug und Tabelle auseinander statt zwischen zwei Tabellen.

Vor dem Umstieg

Drei Punkte, die sich vor dem Wechsel in einer halben Stunde klären lassen und hinterher Wochen kosten, wenn man sie übersprungen hat:

  • Exportformate: Kommt heraus, was Postproduktion, Buchhaltung und Kunde erwarten — PDF für die Crew, CSV für nachgelagerte Systeme, API für alles Automatisierte?
  • Bestandsdaten: Müssen laufende Projekte mitwandern, oder reicht ein Schnitt zwischen zwei Jobs? Der Schnitt ist fast immer die günstigere Antwort.
  • Zugriff: Wer aus der Crew braucht Lesezugriff, wer Schreibzugriff? Werkzeuge, die pro Kopf abrechnen, werden mit der Crewgröße schnell teuer.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Storyboarder?

Das hängt vom Engpass ab. Geht es darum, aus einem Briefing schnell eine belastbare Drehplanung zu machen, ist TillyBoard die passende Wahl. Storyboarder selbst ist oft schon richtig für: Regie und Story Artists, die kostenlos am Desktop-Rechner Boards skizzieren wollen.

Gibt es eine kostenlose Testmöglichkeit?

TillyBoard lässt sich kostenlos testen — ohne dass vorher ein Vertrag oder eine Demo-Buchung nötig wäre.